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Du hast eines unserer Banner gesehen und fragst dich, was dahinter steckt oder willst dich weiter über das Thema informieren? Dann bist du hier genau richtig!

Zuerst einmal zu der Frage, was das ganze soll: Das Thema Tierindustrie und deren Auswirkungen auf Tier, Mensch und Umwelt wird leider sehr wenig behandelt und das, obwohl die kommerzielle Tierhaltung einer der desaströsesten Industriezweige ist, was Umweltzerstörung, Tierleid, Klimawandel, Ressourcenverschwendung, usw. angeht. Deswegen haben wir es uns als Aufgabe gemacht mithilfe der bisher in der Stadt Marburg verteilten Banner genau dieses Thema in den Fokus zu nehmen und in die Öffentlichkeit zu tragen. 

Fläche in Biohaltung

Dass Tiere in kommerziellen Betrieben nicht sonderlich viel Platz zur Verfügung haben, ist mittlerweile den meisten bekannt. Allerdings kennen die wenigsten die genauen Zahlen hierzu, weshalb unser Banner diese flächengetreu repräsentiert. Die Mindestfläche im Stall, die Tieren in Biobetrieben zugeteilt wird, beläuft sich bei Schweinen mit über 110 kg auf 1,5m², bei Hühnern auf etwas mehr als 0,1 m². In konventioneller Haltung steht ihnen noch weniger Platz zur Verfügung. 

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Treibhausgase

Der Konsum von tierischen Produkten verursacht enorme Treibhausgasbelastungen. So legen Studien nahe, dass es sich um 16% der globalen Treibhausgasemissionen handle. Die Intensiven Emissionen tierischer Produkte im Vergleich zu pflanzlichen verbessern sich ebenso kaum bis gar nicht, durch den Kauf von regionalen Bioprodukten, da die Transportwege nur einen marginalen Ausstoß im Vergleich zu dem Produkt selbst verursachen. Ebenso fördert Raufutter (Gras, u.ä.) die Methanproduktion, weshalb Bio-Fleisch teils sogar schlechter abschneidet als kommerzielles.

Quelle: Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO)

Pandemiegefahr

Der Großteil aller neuen Infektionskrankheiten entsteht durch den zu engen Kontakt von Mensch und Tier.  So ist es nicht überraschend, dass aktuelle krankheiten wie Mers, Corona, Ebola, Affenpocken, Vogelgrippe, Schweinegrippe, HIV, usw. vom Tier zum Menschen weitergegeben wurden und im Falle vieler dieser Krankheiten durch den Konsum von infizierten tierischen Produkten bedingt waren. Die intensive Regenwaldzerstörung für Futtermittel und Weideland wirkt als weiterer Katalysator, da Wildtierkontakt immer häufiger wird und die Viren aufgrund fehlender Wirte vermehrt auf den Menschen überspringen.

Quelle: ProVeg International

Legehennen

Abgesehen von schlechten Bedingungen in Betrieben selbst, kämpfen die fast ausschließlich verwendeten Legehennen mit starken körperlichen Problemen, bedingt durch die Züchtung hin zu mehr Legeleistung. So legen selbst die meisten Bio-Hennen heutzutage i.e. 18 mal mehr Eier als das Ur-Huhn, was zu einer starken Einbuße wichtiger Nährstoffe und vor allem Kalzium führt. Das Resultat dessen ist zumeist Osteophorose und gebrochene Knochen. Bereits alte Studien legten nahe, dass 62% aller Legehennen ein gebrochenes Brustbein haben. Neuere Methoden deuten darauf hin, dass dies fast auf 97% der Tiere zutreffen könnte. 

Quelle: Albert Schweitzer Stiftung

Fischbestände

Die Nachfrage nach Fisch steigt immer weiter. Während 1951 noch 16,1 Mio. Tonnen Lebewesen dem Meer entnommen wurden, sind es heute schon 80 Mio. 35% der ökonomisch genutzten Fischbestände gelten heutzutage als überfischt, weitere 57% befinden sich an der Grenze der Belastbarkeit. Das sind insgesamt über 90%! Auch Aquakulturen sind häufig keine Lösung, da die Zuchtfische mit im Meer gefangen Fischen gefüttert werden.

Quelle: statista.com

Bin ich Deine Mutter?

Wie andere Säugetiere produzieren Kühe nur dann Milch, wenn sie geschwängert wurden und ein Kind zu ernähren haben. Ebenso als Säugetiere sind wir Menschen ab dem Kindesalter nicht mehr auf den Konsum von Milch angewiesen. Das zeigt sich auch daran, dass in etwa 75% aller Menschen Laktoseintolerant sind. Kuhmilch ist also für ein gesundes Leben und und die Aufnahme wichtiger Nährstoffe ebenso wenig wichtig wie Kamelmilch, Hundemilch oder Ähnliches. Stellt sich also die Frage, warum ich als Person, die kein Kleinkind mehr ist, noch Milch trinke und dann noch von einem anderen Tier. Also: “Warum trinkst du meine Milch?”

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